Herkunft der Bengalkatze

Wie ihr "WILDES" Aussehen schon andeutet, stammt die Bengalkatze von einer im Raum Asien lebenden Wildkatze, der "ASIAN LEOPARD CAT" ab.

Quelle: F. Spangenberg / Wikipedia

Die ALC (Wissenschaftlicher Name: Prionailurus bengalensis) ist in Süd- und Ostasien verbreitet. Je nach Verbreitungsgebiet tritt sie in verschiedenen Größen und Farbvarianten auf. Es gibt sie mit Tupfen und in anderen Gebieten mit großen Rosetten.

Die ALC ist ein nachtaktiver Einzelgänger und sucht die Nähe von Wasser. Sie ist eine gute Schwimmerin und jagt Krebstiere und Fische genauso wie Hasen, Mäuse und Vögel.

 

Leider werden diese wunderschönen Wildkatzen in einigen Gebieten, wegen ihres Felles, immer noch bejagt.

 

Die Genetikerin Jean Mill (damals hieß sie noch Jean Sudgen) verpaarte 1963 eine weibliche ALC, mit einem schwarzen Hauskater. Ein getupftes Mädchen aus diesem Wurf wurde mit dem Vater dann zurück gekreuzt. Nach dem Tod ihres Ehemannes unterbrach sie jedoch ihre Zuchtversuche.

 

Erst 1972 führte sie ihr Projekt dann mit acht weiblichen Hybriden weiter. Diese hatte sie von Dr. Willard Centerwall, einem Genetiker an der Universität von Kalifornien, erhalten. Da jedoch die ersten Generationen steril waren, wurden andere Rassen, wie Abessiner und Burmesen, eingekreuzt.

 

Ab dem Jahr 1983 wurden die Bengalkatzen bei der TICA (The International Cat Assocation) registriert und 1988 kam die Rasse dann nach Europa.

 

 

Wesen der Bengalkatze

Die domestizierte Bengalkatze heute hat sich so manche Eigenart ihrer wilden Vorfahren behalten. Sie hat im Vergleich zu anderen Katzenrassen längere Hinterbeine und kann enorm hoch springen.

 

Sie ist überdurchschnittlich intelligent und verspielt. So ist sie durchaus in der Lage, Gegenstände zu apportieren. Ihr Spieltrieb bleibt bis ins hohe Alter erhalten.

 

Bengalkatzen reden in der Regel sehr viel und versuchen damit ihren Gemütszustand mitzuteilen.

 

Auch die Vorliebe für Wasser ist ihr erhalten geblieben. Manche dieser Minileoparden gehen sogar mit ihren Menschen zum Duschen.

 

Junge Bengalen bekommen eine Art Tarnfell. Das FUZZYFELL kommt mit ca. 3 Wochen und bleibt der jungen Katze ca. 9 Monate erhalten. Erst dann kommt die klare Fellzeichnung zum Vorschein. Das Fell der erwachsenen Katze ist kurz und seidig. So kommt ihre beeindruckende Zeichnung dann auch besonders zur Geltung.

Vabienne im Alter von 5 Wo., mit starkem Fuzzyfell

Bengalkatzen sind enorm anschmiegsam und anhänglich. Sie vertragen sich in der Regel mit anderen Katzenrassen, sowie auch mit Hunden sehr gut.